Zuchtplanung

Zuchtplanung

Sichtung

ProKromfohrländer e. V. erläutert die Sichtungen wie folgt:

„Ein Einkreuzprojekt ist immer eine langfristige Angelegenheit, man kann den Erfolg dieser Maßnahme erst im Laufe von Jahren beurteilen.

Sehr wichtig bei einem solchen Projekt ist es, die Hunde, die geboren wurden, im Auge zu behalten und sie hinsichtlich ihrer Entwicklung im Laufe ihres Lebens zu beurteilen. Dazu gehört nicht nur die Bewertung des Gebäudes, der Fellbeschaffenheit, des Aussehens allgemein, sondern im Besonderen auch das Wesen, das uns von ProKromfohrländer e.V. sehr wichtig ist. Aus der Beobachtung der Hunde ergeben sich wichtige Hinweise für die weiteren Pläne und Verpaarungen. 

Zu diesem Zweck führen wir regelmäßig Sichtungen durch, bei denen die Hunde der Projektwürfe im Hinblick auf den Phänotyp und die Wesensentwicklung beurteilt werden. Eine Sichtung hat nichts mit einer Körung, also einer Zuchttauglichkeitsprüfung, zu tun, bei der die Hunde im Hinblick auf ihre Eignung zur Zucht bewertet werden. Die Sichtung hält lediglich den Entwicklungsstand der Projekthunde fest und hilft uns, Rückschlüsse und Hinweise für unsere Zuchtplanung im Einkreuzprojekt zu erhalten.“

Am 23. August 2020 fand die Sichtung für den A-Wurf vom Schlitzer Weinberg statt.

Nicht ohne Stolz präsentieren wir die abschließende Zusammenfassung der Zuchtrichterin:

Auf der Homepage von ProKromfohrländer finden Sie weitere Infos zur Sichtung

Körung

Am 21. August 2021 wird Ayka zur Körung von ProKromfohrländer in Bielefeld vorgestellt.

ProKromfohrländer erläutert die Körung wie folgt:

„Unter einer Körung versteht man die Bewertung eines Hundes hinsichtlich seiner Zuchttauglichkeit. Bewertungen bei Ausstellungen, die der Hund eventuell schon bekommen hat, haben auf das Bestehen der Zuchtzulassung keinen Einfluss. Mithilfe der Körung soll erreicht werden, dass nur solche Hunde zur Zucht verwendet werden, die den vom Verein ProKromfohrländer e.V. festgelegten Anforderungen genügen.

Voraussetzung für die Körung ist das Mindestalter von 18 Monaten, das jeder Hund erreicht haben muss. Außerdem muss mit der Anmeldung zur Körung auch das Ergebnis einer umfassenden Gesundheitsuntersuchung vorliegen.

Eine Körung findet in zwei Etappen statt:

Im ersten Teil wird das Exterieur des Hundes bewertet. Hierzu zählt z.B. das Messen der Körpergröße und das Wiegen. Anschließend wird der Hund von einem anerkannten Zuchtrichter im Stand und in der Bewegung beurteilt. Er bewertet anhand des Standards und unseres Körkatalogs die Hunde nach ihrem Äußeren, nach dem Gebäude, nach Gangwerk, Knochenstärke, Winkelungen etc. Außerdem wird auf dem Tisch der Zahnstatus überprüft und die Beschaffenheit des Fells und der Pfotenballen im Protokoll festgehalten. 

Im zweiten Teil, dem Wesenstest, wird der vierbeinige Kandidat verschiedenen Reizsituationen ausgesetzt, die den Alltag mit deinen Anforderungen simulieren. Deren Bewältigung lässt Rückschlüsse auf sein Wesen erkennen. Der Hund muss sich dabei als unbefangen, nervenstark, selbstsicher und gutartig erweisen. Zu jedem Zeitpunkt muss er von seinem Besitzer kontrolliert werden können.

Hat der Kandidat dies alles mit seinem Besitzer bewältigt, bekommt er auf seiner Original-Ahnentafel den Stempel für seine Zuchttauglichkeit und kann zur Zucht eingesetzt werden.“

Mehr zur Körung auf der Homepage von ProKromfohrländer